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Seit Oktober 2002 existiert die Fakultät 7 - Maschinenbau. Sie wurde aus den ehemaligen Fakultäten Energietechnik, Konstruktionstechnik / Fertigungstechnik und Verfahrenstechnik / Kybernetik gebildet.

Seit dem 1. Januar 2008 existieren "zwei" Maschinenbaufakultäten:
Fakultät 4: Energie-, Verfahrens- und Biotechnik sowie
Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik

Zur Zusammenarbeit der beiden Fakultäten "Energie-, Verfahrens- und Biotechnik" sowie "Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik" in Angelegenheiten von Studium und Lehre wurde eine gemeinsame Kommission im Sinne von § 15 Abs. 6 Sätze 1 und 2 LHG gebildet. Diese Kommission führt die Bezeichnung "Gemeinsame Kommission Maschinenbau der Universität Stuttgart".

Expo-Pendel im Test (2010)

Einblick in die Struktur der Fakultät 

Die Maschinenbaufakultäten (Fakultät 4 und 7) bestehen aus den Fachbereichen Energietechnik, Konstruktions- / Fertigungstechnik, Verfahrenstechnik und Technische Kybernetik. Sie stellen mit ihren 40 Universitätsinstituten die größte Maschinenbaufakultät Deutschlands. Die neue Struktur der beiden Maschinenbaufakultäten ist der Garant für das erfolgreiche Bestehen im Wettbewerb. Hinter den Maschinenbaufakultäten verbirgt sich das enorme Forschungs- und Ausbildungspotenzial von 40 Universitätsinstituten. Die große Anzahl der Institute bildet die Grundlage für interdisziplinäre Spitzenforschung und eine zukunftsorientierte Ingenieursausbildung auf höchstem Niveau. Die breit aufgestellte Struktur der Fakultät erzeugt Kraft und Innovation um im Wettbewerb der Hochschulen und der Industrie erfolgreich zu bestehen. Durch die Vernetzung mit externen Forschungsinstitutionen (FhG, DLR, HSG) wird dieses zusätzlich gestärkt. Die Größe der Fakultät verleiht Energie um vorrangige Ziele und Visionen bezüglich des Maschinenbaus in der Universität Stuttgart erfolgreich umzusetzen. Es erleichtert außerdem das sichere Agieren auf internationaler Ebene, um neue Kooperationen zu schließen oder finanzielle Mittel einzuwerben.

Maschinenbau in Baden-Württemberg 

Maschinenbauingenieure haben stets beste Startchancen in der Wirtschaft. Der Maschinenbau war und ist ein Hauptbeschäftigungsfeld für Ingenieure. Ob Fahrzeug-, Werkzeugmaschinen- oder Anlagenbau, ob Logistik oder Werkstofftechnik - die Einsatzmöglichkeiten der Absolventen der Maschinenbaufakultäten sind sehr vielseitig. Auch in Zukunft wird die Wirtschaft eine hohe Nachfrage von qualifizierten technischen Nachwuchskräften haben. Trotz struktureller und technischer Veränderungen der Geschäftsfelder des Maschinenbaus werden hochqualifizierte Ingenieure benötigt. Die Verlagerung von ungelernten Arbeitnehmern zu immer höher qualifizierten Arbeitskräften ist eine Folge der zunehmenden Rationalisierung in den Betrieben durch verstärkten Einsatz von technischen Systemen. Der Maschinenbau spielt die wichtigste Rolle in der Industrielandschaft Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass der Maschinenbau die größte Industriebranche in Baden-Württemberg darstellt. So wird zum Beispiel fast jede dritte deutsche Werkzeugmaschine in Baden-Württemberg produziert. Dies sind fast doppelt soviel Werkzeugmaschinen, wie in den gesamten USA hergestellt werden. Der Umsatz des baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbaus beziffert sich im Jahr 2013 auf 68 Mrd. Euro. Der Umsatz des baden-württembergischen Maschinenbaus beziffert sich im Jahr 2016 auf 76 Mrd. Euro, der Umsatz im Fahrzeugbau lag bei zusätzlichen 107 Mrd. Euro. Im Jahr 2016 nahm die Beschäftigtenzahl im »Maschinenbau«, der beschäftigungsstärksten Industriebranche im Südwesten, um rund 2 100 Personen auf 308 400 Beschäftigte zu.