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Forschungsschwerpunkte

Die Universität Stuttgart mit ihren Schwerpunkten in den Ingenieur- und Naturwissenschaften und deren Einbettung in Wirtschaft und Gesellschaft ist eine der erfolgreichsten deutschen Forschungsuniversitäten und gehört zur Gruppe der führenden Technischen Universitäten in Deutschland (TU9). Das Leitbild der Universität folgt dem Ziel, die Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften in einem gemeinsamen Profil zu integrieren, neues Wissen sowie innovative Lösungen auf international hohem Niveau zu erzielen und mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Gesellschaft produktiv zusammenzuarbeiten. Die Universität Stuttgart ist gegliedert in zehn Fakultäten.

Auf der Grundlage des Forschungsprofils, das sich aus den Kernkompetenzen der Universität Stuttgart im Grundlagen- und Anwendungsbereich ableitet, wurden im Struktur- und Entwicklungsplan der Universität Stuttgart (SEPUS) von 2007 acht interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte festgelegt. Von den acht Forschungsschwerpunkten widmen sich drei (innerer Ring) vorwiegend der Grundlagenforschung mit methodischen, stofflichen sowie prozess- und systemtechnischen Fragestellungen. Die Forschungsarbeiten dieser übergreifenden, interdisziplinären Themen stehen in Wechselbeziehung zu den speziellen Schwerpunkten (mittlerer Ring). Der äußere Ring bildet den Forschungsschwerpunkt „ Technologiekonzepte und Technologiebewertung“ ab, bei dem in enger Zusammenarbeit aller Fachkulturen der Universität die kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Nutzung von Technik sowie deren Wirkungen auf Kultur und Gesellschaft erforscht werden.

Die Struktur des Forschungsprofils ergibt sich durch die Vernetzung der vertikalen Fakultätsstruktur mit einer horizontalen Forschungsstruktur zu einer Matrixstruktur. Während ein Forschungszentrum auf dem Gebiet der Grundlagenforschung oder auf dem Gebiet der angewandten Forschung bzw. einer Kombination aus beiden definiert sind, ist ein Transferzentrum bevorzugt durch einen speziellen fachthematischen Wissensaustausch über Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Wirtschaft und Universität definiert. Bislang wurden drei Forschungszentren für „ Simulation Technology (SimTech)“, „Complex Systems and Communication (SR3C)“ sowie „Photonic Engineering (SCoPE)“ und das Transferzentrum „Automotive Simulation Centre Stuttgart (ASCS)“ eingerichtet. Die Graduiertenakademie Universität Stuttgart (GRADUS) ist das Dach für die Stuttgarter Doktorandenausbildung. Eingebettet in das Konzept einer horizontalen, fakultätsübergreifenden Struktur ist auch das Internationale Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT), das die Chance der einzigartigen Stuttgarter Fakultätsstruktur aufgreift, in enger Zusammenarbeit der acht Fakultäten der Ingenieur- und Naturwissenschaften mit den zwei Fakultäten der Geistes- und Sozialwissenschaften die Umsetzung und Nutzung von technischen Neuerungen sowie deren zukünftige Wirkungen auf Kultur und Gesellschaft zu erforschen.

Die aktuellen Forschungshighlights der Universität Stuttgart finden Sie hier.