Maschinenbau – Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik

Fakultät 7

Die Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik ist eine der größten Fakultäten der Universität Stuttgart. Zusammen mit der Fakultät 4 zählen wir zu den größten Maschinenbau-Fakultäten Deutschlands.

Vorstellung der Fakultät

Die Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik hat am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und darüber hinaus erhebliche Bedeutung. Dies liegt einerseits an der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung und Nachwuchsförderung, und andererseits an der Innovations- und Forschungsstärke der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät.

Der Maschinenbau trägt durch ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen zur Integration und Applikation verschiedenartigster Ergebnisse der mathematischen, naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen und damit zur technischen Innovation bei. Er leistet somit wichtige Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie zur Gestaltung und wirtschaftlichen wie auch ökologischen Erzeugung zukünftiger Produkte mit vielfältig integrierter technischer Intelligenz.

Die Fakultät 7 steht für nachhaltige Forschung, Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den zentralen Fachgebieten des modernen Maschinenbaus, der Digitalisierung, der Medizintechnik, und der Umwelt- und Biotechnik. Der moderne Maschinenbau versteht sich als eine Ingenieurwissenschaft, die sich mit Grundlagen und der Entwicklung und Anwendungen von Methoden, technischen Verfahren, Technologien, Einrichtungen, Werkzeugen, Maschinen und Systemen beschäftigt. Die Fakultät 7 bildet hochqualifizierte Ingenieure und Ingenieurinnen auf der Basis sowohl grundlegender als auch anwendungsnaher Forschung in den verschiedenen Fachgebieten aus.

Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau und die Masterstudiengänge Maschinenbau, Fahrzeug- und Motorentechnik, sowie Technologiemanagement gehören zu den Studiengängen mit den meisten Studierenden an der Universität Stuttgart. Die Fakultät 7 bringt zudem die meisten Absolventen hervor. Die exemplarische Vermittlung von Grundlagen im Studium und deren selbständige Umsetzung in Studienprojekten erlaubt die Übertragung auf eine breite Palette von Ingenieuranwendungen. Auch bzgl. der Anzahl an Promotionen und Erfindungsmeldungen ist die Fakultät 7 an der Universität Stuttgart führend.

Aus der Fakultät 7 heraus bestehen vielfältige regionale, nationale und internationale Kooperationen in Forschung und Lehre mit renommierten Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie mit Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen (bspw. Automobilbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronikindustrie, Bauindustrie, Konsumgüterindustrie, u.v.m.).

Struktur, Zahlen und Fakten

Die Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik besteht derzeit aus 20 Instituten und hat ein Drittmittelaufkommen von ca. 40 Mio. € pro Jahr, wobei mehr als die Hälfte der Mittel von DFG / Bund / EU kommen.

Die Institute und Professuren der Fakultät sind größtenteils interdisziplinär aktiv, können aber den folgenden vier fachlichen Schwerpunkten zugeordnet werden:

Fachliche Schwerpunkte der Fakultät 7
Schwerpunktbereiche
• Produktentwicklung und Konstruktionstechnik
• Produktionstechnik
• Fahrzeugtechnik
• Kybernetik und Systemtechnik

Die Fakultät 7 verfolgt das Ziel in Forschung und Lehre zu den führenden Fakultäten auf dem Gebiet des Maschinenbaus in Europa zu gehören. Hierzu strebt die Fakultät 7 eine fundierte, ganzheitliche und gleichzeitig intensive, tiefgreifende, interdisziplinäre Betrachtung von Prozessen, Produkten und deren Produktion unter Berücksichtigung der vollständigen Lebenszyklen an.

Die Anzahl der Studierenden, der Erfolg der Absolventen in den verschiedensten technischen Disziplinen, die hohe industrielle Akzeptanz und die ausgeprägte Kooperationserfahrung innerhalb der Hightech-Region Stuttgart, wie auch deutschland- und weltweit, haben zu einer hohen nationalen und internationalen Reputation geführt.

In den letzten Jahren konnte die Fakultät die Publikationsleistungen und die internationale Sichtbarkeit erfolgreich steigern. All dies führte zu einer deutlichen Verbesserung in den internationalen Rankings (z.B. beim QS World University Ranking by Subject von Platz 47 im Jahr 2018 auf Platz 36; d.h. Platz 3 hinter Aachen und München im deutschlandweiten Vergleich).

Die Forschungsstärke der Fakultät zeigt sich neben ihrer besonderen Drittmittelstärke an u.a. maßgeblichen Beteiligungen an den Exzellenz-Clustern, Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs der Universität Stuttgart.

Historie der Fakultät 7

Im Oktober 2002 wurde aus den ehemaligen Fakultäten Energietechnik, Konstruktionstechnik / Fertigungstechnik und Verfahrenstechnik / Kybernetik die Fakultät Maschinenbau gebildet.

Nach einer erneuten Umstrukturierung existieren seit dem 1. Januar 2008 nun zwei Maschinenbau-Fakultäten an der Universität Stuttgart:

Zur Zusammenarbeit der beiden Fakultäten "Energie-, Verfahrens- und Biotechnik" sowie "Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik" in Angelegenheiten von Studium und Lehre wurde eine gemeinsame Kommission im Sinne von § 15 Abs. 6 Sätze 1 und 2 LHG gebildet. Diese Kommission führt die Bezeichnung "Gemeinsame Kommission Maschinenbau der Universität Stuttgart" (GKM).

Maschinenbau an der Universität Stuttgart

Die Maschinenbau-Fakultäten (Fakultät 4 und 7) vereinen die Fachbereiche Energie-, Verfahrens,- Bio-, Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik. Sie stellen mit ihren insgesamt 42 Universitätsinstituten eine der größten Maschinenbau-Fakultäten Deutschlands dar. Die neue Struktur der beiden Maschinenbau-Fakultäten ist der Garant für das erfolgreiche Bestehen im Wettbewerb. Hinter den Maschinenbau-Fakultäten verbirgt sich das enorme Forschungs- und Ausbildungspotenzial von 42 Universitätsinstituten. Die große Anzahl der Institute bildet die Grundlage für interdisziplinäre Spitzenforschung und eine zukunftsorientierte Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren auf höchstem Niveau. Die breit aufgestellte Struktur der Fakultät erzeugt Kraft und Innovation um im Wettbewerb der Hochschulen und der Industrie erfolgreich zu bestehen. Durch die Vernetzung mit externen Forschungsinstitutionen (FhG, DLR, HSG) wird dieses zusätzlich gestärkt. Die Größe der Fakultät verleiht Energie um vorrangige Ziele und Visionen bezüglich des Maschinenbaus in der Universität Stuttgart erfolgreich umzusetzen. Sie erleichtert außerdem das sichere Agieren auf internationaler Ebene, um neue Kooperationen zu schließen oder finanzielle Mittel einzuwerben.

Maschinenbau in Baden-Württemberg

Maschinenbauingenieure und -ingenieurinnen haben stets beste Startchancen in der Wirtschaft. Der Maschinenbau war und ist ein Hauptbeschäftigungsfeld für Ingenieurinnen und Ingenieure. Ob Fahrzeug-, Werkzeugmaschinen- oder Anlagenbau, ob Logistik oder Werkstofftechnik - die Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen der Maschinenbaufakultäten sind sehr vielseitig. Auch in Zukunft wird die Wirtschaft eine hohe Nachfrage von qualifizierten technischen Nachwuchskräften haben. Trotz struktureller und technischer Veränderungen der Geschäftsfelder des Maschinenbaus werden hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure benötigt. Die Verlagerung von ungelernten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu immer höher qualifizierten Arbeitskräften ist eine Folge der zunehmenden Rationalisierung in den Betrieben durch verstärkten Einsatz von technischen Systemen. Der Maschinenbau spielt die wichtigste Rolle in der Industrielandschaft Deutschland und Baden-Württemberg gilt als führendes Zentrum des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. So ist es nicht verwunderlich, dass der Maschinenbau die größte Industriebranche in Baden-Württemberg darstellt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg beziffert den Jahresumsatz des Maschinen- und Anlagenbaus im Land auf 81,6 Mrd. Euro. Mit rund 331.600 Beschäftigten stellt die Branche zudem die größte Anzahl an Industriearbeitsplätzen im Land.

Geschäftsstelle

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Dr.-Ing.

Josef Göbel

Geschäftsführer

Dieses Bild zeigt  Charlotte Kuhn
Dr.-Ing.

Charlotte Kuhn

Stv. Geschäftsführerin

 

Anette Bradler

Sekretariat

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