Maschinenbau – Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik

Forschung und Technologietransfer

Mit ihren Schwerpunkten leistet die Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik Beiträge zur Lösung komplexer wissenschaftlich-technischer, ökonomischer und ökologischer Herausforderungen.

Mit ihren Schwerpunkten leistet die Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik Beiträge zur Lösung komplexer wissenschaftlich-technischer, ökonomischer und ökologischer Herausforderungen. Die digitalisierungsbasierte Gestaltung, Realisierung und Optimierung intelligenter Systeme für die Mobilität, Produktion, Energieversorgung, Gesellschaft und Umwelt der Zukunft sowie deren Synthese und Analyse bilden das Leitbild für die strategische Ausrichtung der Fakultät.

Leitbild und Vision - Intelligente Systeme der Zukunft in einer dekarbonisierten Industrei (c)
Leitbild und Vision

Die Schaffung „intelligenter Systeme der Zukunft in einer dekarbonisierten Industrie“ stellt eine gemeinsame Vision dar. Das Verständnis des Maschinenbaus als soziotechnisches System, gekennzeichnet durch vielfältigste Interaktion von Technik und Mensch, in allen Phasen der Wertschöpfung und des Produktlebenszyklus bildet ein Alleinstellungsmerkmal. Die ganzheitliche Systemsicht baut auf einem grundlegenden Verständnis der Werkstoffe, Wertströme und Methoden auf, welches innerhalb der fachlichen Schwerpunkte erarbeitet, vermittelt und interdisziplinär verknüpft wird. Der Verbindung und Vereinigung von Methoden, im Rahmen eines integrativen Advanced Systems Engineering kommt dabei übergreifende Bedeutung zu.

Forschungs- und Transferzentren

ARENA2036 steht für „Active Research Environment for the Next generation of Automobiles” und wird durch die Initiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ gefördert. ARENA2036 wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt und wird als eingetragener Verein mit Mitgliedern aus Wissenschaft und Industrie geführt

ARENA2036

Das asc(s verfolgt den Zweck, die anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet des Automobilbaus durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken zu fördern. Zielsetzung dabei ist der Know-how Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft im Bereich der numerischen Simulation. Es führt zu diesem Zweck ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und Auftragsforschung durch, um neue Strategien zur Reduktion von CO2-Emissionen zu erarbeiten.

Als Forschungseinrichtung übernimmt das asc(s mit seinem gebündeltem Wissen aus den Mitgliedern der Industrie und Wissenschaft sowie aus dem eigenen Know-how die automobil-spezifischen Aufgaben der Projekte in den Bereichen der Simulation, der Verifizierung sowie Validierung und stellt die industrielle Umsetzung der entwickelten Simulationsmethoden sicher.

Tätigkeitsfelder
  • Konzeption und Durchführung von Forschungsvorhaben zur Weiter- entwicklung numerischer Simulations- methoden sowie die Erstellung von Modellen zur Lösung interdisziplinärer fachlicher Fragestellungen, insbesondere wenn diese hohe Anforderungen an die Rechenleistung stellen.
  • Transfer der in der Forschung erarbeiteten Grundlagen in die Industrie, zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Modellierung und Simulation sowie die methodisch orientierte Unterstützung der Nutzer.
  • Weiterentwicklung der Simulationsprogramme zur effizienten Nutzung der Höchstleistungsrechner und seiner Anwendungen.

asc(s

Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, bestehend aus der Fachkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, hat am 19. Oktober 2007 über die Anträge der zweiten Wettbewerbsrunde entschieden. An der Universität Stuttgart werden das Exzellenzcluster "Simulation Technology" und die Graduiertenschule "Advanced Manufacturing Engineering" gefördert.

In der Graduiertenschule stehen intelligente Produktions- und Fertigungstechniken im Mittelpunkt. Ziel der Wissenschaftler sind hocheffiziente, wandlungsfähige Fabriken sowie neue Konzepte in der Produktion. Neben der drei Fakultäten der Universität sind die Fraunhofer-Institute für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) beteiligt. Für die wissenschaftlichen Arbeiten der Graduiertenschule steht eine Lernfabrik zur Verfügung – bestehend aus einer digitalen Modellfabrik und einem physischen Produktionssystem.

GSaME

Bei GREES handelt es sich um eine seit dem Jahr 2010 existierende Graduierten- und Forschungsschule an der Universität Stuttgart, welche Forschung auf dem Gebiet der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) betreibt.

Als Graduiertenschule bildet GREES neue Doktorandinnen und Doktoranden aus und sorgt somit für wissenschaftlichen Nachwuchs in einem zentralen Thema der Energiewende.

GREERS

Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft ist eine gemeinsame Initiative des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Stuttgart. Er adressiert den Transformationsprozess der Mobilität und schafft durch wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinäre Grundlagenforschung und neue Innovationsprozesse disruptive Technologien und Sprunginnovationen in den Strategiefeldern Advanced Manufacturing und Emissionsfreie Mobilität.

ICM

Das IZST ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Instituten der Universitäten Stuttgart und Tübingen und Partnern aus der Industrie, die im Forschungsgebiet der Medizintechnik aktiv sind. Ziel des IZST ist, die Kooperationsforschung auf dem Gebiet der Medizintechnik zwischen den Universitäten Tübingen und Stuttgart im Verbund mit Medizintechnik-Unternehmen zu initiieren bzw. auszubauen. Damit bietet das IZST das ideale Forschungsumfeld für den gemeinsamen Studiengang MedIzintechnik. IZST-Partner beteiligen sich an der Lehre im Studiengang, insbesondere auch bei der Betreuung studentischer Arbeiten. Den Studierenden wird eine attraktives Umfeld an Forschungsprojekten geboten.

IZST

Der Internetauftritt Kompetenznetz Verfahrenstechnik Pro3 bietet Ingenieuren/Ingenieurinnen in Forschung, Lehre und Praxis sowie Studenten/Studentinnen und Schülern/Schülerinnen eine Kommunikationsplattform mit Infos und Beratung rund um die Verfahrenstechnik.

Pro3

Das PZS bündelt die unterschiedlichen Stärken von neun produktionstechnischen und einem informationstechnischen Institut der Universität Stuttgart und schafft damit enorme Synergien.

PZS

Das Zentrum dient fakultätsübergreifend und interdisziplinär der Forschung und der Lehre in der Systembiologie. Es verfolgt das Ziel, von der Analyse einzelner Komponenten eines biologischen Systems zu einem ganzheitlichen Systemverständnis zu kommen und den Schritt von einer qualitativ beschreibenden zu einer quantitativen, theoriebasierten und prädiktiven Biologie zu vollziehen. Ein besonderes Merkmal der im Zentrum vernetzten systembiologischen Aktivitäten an der Universität Stuttgart ist die enge Kooperation zwischen den Bio-, Ingenieur- und Systemwissenschaften.

SRCSB

The research center SR3C is an interdisciplinary cooperation of members from all faculties of the University of Stuttgart and was formed in 2009. It is one of the first forward-looking examples of the new research structure »SEPUS« which is characterized by the networks between vertical faculty structure and horizontal research structure, creating a matrix in which the specific research topics of individual faculties are connected to cross-faculty inter-disciplinary research topics.

SR3C

Auf dem Kompetenzfeld der Photonik und Optoelektronik kann die Universität Stuttgart seit Jahren auf zahlreiche international anerkannte Forschungseinrichtungen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften verweisen. Unter dem Namen „SCoPE“ (Stuttgart Research Center of Photonic Engineering) haben sich diese zu einem interfakultativen Forschungszentrum zusammengeschlossen. Die Forschungsthemen reichen von den quantenoptischen Grundlagen und Anwendungen über photonische Komponenten und Prozesse bis hin zur praktischen Ingenieurwissenschaft in industriellen Anwendungen.

Die interdisziplinären Forschungskooperationen schlagen eine Brücke von den naturwissenschaftlichen Grundlagen zu den industriellen Anwendungen, was auch der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zugute kommt. Schwerpunkte innerhalb des breit angelegten Forschungsspektrums sind dabei die Modellierung, Simulation, Herstellung und Charakterisierung von strukturierten photonischen Materialien und Oberflächen mit kritischen Dimensionen im Sub-Wellenlängenbereich sowie entsprechende photonische Komponenten und deren Integration in aktive optische Bauelemente und Systeme. Des Weiteren wollen die Wissenschaftler photon-induzierte und photon-basierte Prozesse sowie Komponenten für photonische Maschinen in der industriellen Fertigung modellieren und implementieren. Die Forschungsthemen reichen von den Quantenstrukturen und der Quantenoptik über Metamaterialien und Plasmonik zu anwendungsorientierten Aufgabenstellungen der Subwellenlängenoptik sowie der diffraktiven und aktiven Optik.

Das Zentrum vertieft die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Natur- und Ingenieurwissenschaften auf den Gebieten der Photonik, der Optoelektronik und der Technischen Optik und baut so das Kompetenzfeld Photonik an der Uni Stuttgart insgesamt aus. Dies trägt dazu bei, den Forschungsstandort Stuttgart national und international besser sichtbar zu machen. Weitere Ziele sind die Initiierung von Forschungsprojekten sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei versteht sich das Zentrum als Ansprechpartner für interne und externe Interessenten und bringt mit Hilfe von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kooperationsprojekten den Erkenntnistransfer in die Wirtschaft voran.

SCoPE

Simulationswissenschaft an der Universität Stuttgart

2015 wurde das Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaft gegründet und dazu im eigens hierfür geänderten Landeshochschulgesetz verankert. Seitdem ist das Zentrum eine Zentrale Einheit der Universität. Es bildet den institutionellen und organisatorischen Rahmen für die gemeinsame Forschung seiner Mitglieder und garantiert die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit der Simulationsforschung am Standort Stuttgart.

Das Zentrum ist einer Fakultät ähnlich und hat deshalb ähnliche Rechte. Es ist berechtigt, selbst Promotionen durchzuführen und beheimatet den Studiengang Simulation Technology.

Fakultätsähnlich

Das Zentrum ist einer Fakultät ähnlich und hat deshalb ähnliche Rechte. Es ist berechtigt, selbst Promotionen durchzuführen und beheimatet den Studiengang Simulation Technology. Gesteuert wird das SC SimTech wie eine Fakultät durch eine eigene Mitgliederversammlung.

Fakultätsübergreifend

Die Mitglieder des Zentrums für Simulationswissenschaften stammen aus unterschiedlichen Fakultäten der Universität Stuttgart. Die Dauer der Mitgliedschaft ist begrenzt, was das Zentrum zu einer dynamischen Organisationseinheit mit wechselnden Teams macht.

SC SimTech

Kontakt

 

Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik

Geschäftsstelle: Pfaffenwaldring 9, Raum 5.226, 70569 Stuttgart

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